Angebot
Basteltipps
Fotogalerie
Theorie & Praxis
Inhalt
Home
Anmeldung hier
Daten hier
weitere Infos hier
 
Weiterlesen

ästhetische Elementarbildung mehr

Artis Spielgruppe - mehr
Bilderbücher mehr
Fachbücher mehr

Konzept mehr

Kreasie: Kreativität & Phantasie mehr
Kreativitätserziehung mehr
Kunst und Bildung Projekt der Unesco mehr...
Leiterinnen mehr
Maria Montessori mehr
Montessori-Pädagogik mehr
Rudolf Seitz mehr
Schnupperkurse mehr
Spielgruppen allgemein mehr

 

Keinen Zwang ausüben

Komm, wir basteln jetzt! Funktioniert selten, schon besser, hast du Lust ein Geschenk für Opa zu basteln. Den Kindern die Entscheidung selbst zu überlassen, bringt am meisten Erfolg, braucht aber sehr viel Zeit. Ein Geschenk in letzter Minute wird nicht zu stande kommen. Ich zerlege meine Basteleien in einzelne Schritte und bereite dafür Tabletts vor: Eins fürs malen, eins für kleben, etc.

Nicht zu viel auf einmal verlangen

Manchmal verlieren die Kinder bereits nach 5 Minuten die Lust am Basteln. Das ist traurig, ärgerlich, schliesslich hat man ja eine halbe Stunde lang vorbereitet, lässt sich aber nicht ändern.

Am besten organisieren Sie sich eine A 3-Kiste oder Schachtel, die die gesamte Bastelarbeit aufnehmen kann, so bleibt alles zusammen und grössere Kinder können die Arbeit selbständig fortsetzen.

Geduld, Geduld und Baldrian

Die wichtigste Voraussetzung für das Basteln mit Kindern ist Geduld und starke Nerven. Ich staune immer wieder über die Verwendungsmöglichkeiten, die Kinder für mein Bastelmaterial finden. In der Spielgruppe füllten wir eine Flasche mit farbigem Sand, Iris und Daniel waren als erste fertig. Was tun? Sie beschlossen, den Sand wieder auszuleeren und damit einen Kuchen zu backen. Sie hatten ihren Spass, aber leider kein Muttertagsgeschenk. Seither achte ich darauf, den Kindern die gefüllte Flasche rechtzeitig abzunehmen.

Oft ist schwer, sehr schwer, die Bemühungen, die "falschen Handgriffe" und die abgeänderten Bastelideen zu ertragen!

Kreasie-Tabletts

Auf unseren Tabletts stehen verschiedene Werkmöglichkeiten zur Verfügung. Die Kinder können sich bedienen und werken. Der Bastelwagen und die Tabletts sind auch eine gute Aufräumhilfe, werden sie nicht aufgeräumt, kommen sie weg und dieses Risiko wollen meine Kinder nicht eingehen!

Basteln mit Kindern

Alle Kinder wollen basteln, werken und gestalten, es liegt an uns, es ihnen schmackhaft zu machen:

altersgerechte Aufgaben:

Ab 3 Jahren üben die Kinder langsam mit einer Schere umzugehen, sie schneiden, wie es gerade kommt.

Ab 5 Jahren schaffen sie es, in etwa einer Kontur nachzuschneiden.

Was Kinder ab 3 schon alles können, zeigt Euch der Basteltipp.

Wichtig! Die Kinder sollen sagen können, das habe ich selbstgemacht! Sie sind stolz auf ihre Werke. Eine verständnisvolle Verwandschaft und ebensolche Freunde sind als Geschenkempfänger äusserst wünschenswert.

Niemals, wirklich niemals darf man den Kindern ins Handwerk pfuschen!

Ich habe es zweimal versucht, das Resultat war ein Wutanfal lmeiner Tochter, der alles bisher gebastelte zerstörte. Kinder haben ihren eigenen Geschmack, den müssen wir als Erwachsene akzeptieren! Auch wenn nicht der ganze Bilderrahmen angemalt ist, er muss so sein, schliesslich ist ja auch Holz nature schön.

Ausserdem akzeptieren wir ja auch die scheusslich gestreifte Krawatte unseres Chefs!

Eigene Ideen zulassen

Mit alten Schlüsseln und Salzteig wollte ich mit meiner Tochter ein Schlüsselbrett gestalten. Sie war begeistert, nach kurzer Zeit war sie inmitten der wildesten Geschichte von Mami-, Papi- und Kind-Schlüssel. Das Schlüsselbrett haben wir bis heute nicht, sie aber war eine Stunde lang kreativ tätig. Sie erzählte eine Geschichte, bearbeitete den Salzteig und war glücklich und zufrieden.

Der Bastelwagen

Einen Gemüsewagen auf Rollen haben wir in einen Bastelwagen verwandelt. Hier finden die Kinder Leim, Schere,Papier, Kleber, Krimskrams, Kartonröhren, Tannenzapfen, Wolle, Glitter, Sandstreuer und vieles mehr. Immer wenn die grosse Werklust kommt, können meine Kinder den Bastelwagen hervorholen und nach Herzenslust werken.